Wie funktioniert die Kremation? - Der genaue Ablauf

Sobald der Bestatter den Sarg unseren Mitarbeitern übergibt, wird dem Verstorbenen eine eindeutige, fortlaufende Kremationsnummer zugeordnet. Diese ist auch auf einem Schamottstein eingeprägt. Dieser unbrennbare Schamottstein wird dem Sarg beigelegt, um sicherzustellen, dass nach der Kremation eine Verwechslung der Asche ausgeschlossen ist.

Beim Kremationsvorgang befindet sich immer ein Sarg (mit dem Schamottstein) in der Brennkammer. Der Kremationsvorgang dauert, zwischen einer und zwei Stunden und läuft vollautomatisch ab. Die Temperatur in der Brennkammer liegt zwischen 900 und 1100 Grad Celsius. Nachdem der Sarg in die Kremationsanlage eingefahren worden ist, wird im ersten Schritt das organische Gewebe verbrannt. Im zweiten Schritt werden die Knochen demineralisiert, dies bedeutet die Minerale entfernen. Nachdem die Knochenreste abgekühlt sind, werden diverse Metallteile, wie z.B.: Sargschrauben, Klammern, sowie künstliche Gelenke oder Verschraubungen händisch aussortiert. Anschließend werden die Knochenreste zu Asche gemahlen. Die Asche wird inkl. dem Schamottstein in eine Aschenkapsel, welche dauerhaft versiegelt wird, gefüllt. Wir verwenden eine Bioaschenkapsel, welche sich bei direktem Kontakt mit Wasser (Beisetzung der Urne in einem Erdgrab oder auf See, etc.) zersetzt. Die Aschenkapsel zersetzt sich nicht, wenn diese in einer Urnennische beigesetzt oder z.B. zu Hause aufbewahrt wird.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne unter der Telefonnummer 02252 / 70 10 70 zur Verfügung.